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Sahamalaza

Schutz der Sclater’s Makis

Im Nordwesten Madagaskars, auf der Halbinsel Sahamalaza, liegt das letzte Verbreitungsgebiet der Sclater’s Makis. Männchen und Weibchen dieser Lemurenart unterscheiden sich farblich deutlich, die Weibchen sind fuchsfarben, die Männchen schwarz. Sie gehören zu den Primaten, die weltweit am stärksten bedroht sind. Die Waldgebiete in ihrem Verbreitungsgebiet sind durch Wanderfeldbau und Abholzung extrem zerstückelt. Fachleute schätzen den Bestand der Sclater’s Makis auf nicht mehr als 1000 Tiere. Dass es diese Lemuren überhaupt noch gibt, liegt wahrscheinlich daran, dass sie in Bezug auf Nahrung nicht sehr wählerisch sind. Sie ernähren sich von reifen und unreifen Früchten, fressen Blätter und – wenn verfügbar – Insekten.

Forschung und Schutz

Der Kölner Zoo hat mit den Zoos von Saarbrücken und Mulhouse sowie der Universität Strassbourg ein Konsortium (AEECL) gegründet, das sich schon lange um die hoch bedrohten Lemuren Madagaskars und besonders um den Sclater’s Maki auf Sahamalaza bemüht. Sie engagieren sich für den Schutzstatus des Gebietes, führen verschiedene Studien zur Lebensweise der Sclater’s Makis durch und versuchen, die Bevölkerung für alternative Wirtschaftsformen zu gewinnen. Zwei Wissenschaftler des Zoo Köln führen Ernährungs- und Parasitenstudien durch. Sie haben eine Station aufgebaut, die langfristig zu Forschungszwecken genutzt werden soll.

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In drei Minuten zeigt Ihnen unser Imagefilm die verschiedenen Facetten des Kölner Zoos. Viel Spaß beim Anschauen!

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