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Przewalskipferde - Ungarn/China

Wiedereinbürgerung von Przewalskipferden in China

Die Dschungarische Gobi in China und in der Mongolei war das letzte Rückzugsgebiet des Przewalskipferdes, das von den Mongolen Tachi und von den Chinesen Je-ma genannt wird. Doch die zunehmenden Haustierherden nahmen ihnen die Futter- und Wasserstellen und auch Soldaten trugen zur Ausrottung bei. In Zoologischen Gärten gibt es heute dank koordinierter Zuchtprogramme wieder ca. 1800 Przewalskipferde. Ein Teil von ihnen kehrt seit einigen Jahren in mongolische und chinesische Naturreservate zurück. Für die Wiedereinbürgerung ist u.a. die Dschungarische Gobi gewählt worden. Doch heiße Sommer und kalte Winter und die immer noch vorhandene Konkurrenz mit Haustieren erfordern von den Tieren große Anpassung. Zudem stehen Fohlen und alte oder kranke Tachis auf der Speiseliste des Wolfes, ihres natürlichen Feindes. Die Eingewöhnung nachgezüchteter Tiere ist aufwändig und nicht alle Pferde überleben das erste Jahr der Freilassung

Beim neuesten Projekt des Kölner Zoos in China wird nichts dem Zufall überlassen, wenn die Pferde frei gelassen werden. Chinesische, deutsche und amerikanische Kollegen werden das Projekt begleiten, um es genauso zum Erfolg werden zu lassen, wie das benachbarte Gobi- oder das weiter entfernte Hustain-Nuruu-Projekt inder Mongolei. Da das Kalameili-Naturreservat zwischen zwei Touristenzentren liegt, dem Altai-Gebirge im Norden und dem Tien Shan mit der Seidenstraße im Süden, ist von chinesischer Seite auch ein naturverträglicher Tourismus geplant.

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