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"Jung Bul Kne" entwickelt sich prächtig

Köln, 10. Februar 2017. „Jung Bul Kne“, der am 26. Januar im Kölner Zoo geborene Elefantenbulle“, entwickelt sich prächtig. Maßgeblich dafür verantwortlich ist Mutter „Maha Kumari“, die ihre Rolle sehr gut ausfüllt. „,Maha Kumari‘ macht es vorbildlich. Obwohl sie zum ersten Mal Mutter geworden ist, passt sie gut auf den Kleinen auf und lässt ihn immer ihre Nähe spüren. Sie wirkt sehr routiniert“, erklärt Zoodirektor und Elefantenkurator Prof. Theo B. Pagel mit Blick auf die ersten zwei Lebenswochen des Jungtiers.

Auch die anderen weiblichen Herdenmitglieder kümmern sich. Bei den Elefanten haben nicht nur die Mütter, sondern auch die in der Herde mitlaufenden anderen Kühe wichtige Aufgaben. „Bei ,Jung Bul Kne‘ kristallisiert sich heraus, dass vor allem ,Maejaruad‘ und ,Laongdaw‘ die Rolle der Tanten übernehmen“, sagt Pagel. Auch die 4,5-jährige Jungkuh „Bindi“ nimmt schon öfter Kontakt mit dem kleinen Bullen auf. Vater „Sang Raja“ dagegen spielt – wie auch in der Wildbahn üblich – keine Rolle bei der Aufzucht.

„Jung Bul Kne“ wiegt rund 100 Kilogramm. Auf seinem Speiseplan steht ausschließlich Milch, die er bei seiner Mutter säugt. Aktuell trinkt er rund 10 Liter pro Tag, um groß und stark zu werden. Besonderes Merkmal sind die sehr langen und schlanken Beine. Sie lassen darauf schließen, dass der Jungbulle einmal sehr stattlich wird. „Jung Bul Kne“ ist täglich im Innen- und Außenbereich des Kölner Elefantenparks zu sehen.

Fotos: Hans Feller, Rolf Schlosser

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