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Der Kölner Zoo hat wieder Fischotternachwuchs!

Nach einer Zuchtpause von 7 Jahren hat der Kölner Zoo am 26.9.2014 endlich wieder Fischotternachwuchs.

Das aus der Stuttgarter Wilhelma stammende mittlerweile Weibchen Tarnara ist eine erfahrene Mutter, die zuvor schon in Edinburgh erfolgreich Junge großgezogen hat. 

Fischotterjungtiere werden nach einer Tragzeit von 60 Tagen mit einem Gewicht von 130 Gramm geboren. Wie bei allen Beutegreifern sind Augen und Ohren der Jungen bei der Geburt noch geschlossen.

Damit die Jungen in den ersten Lebenswochen nicht auskühlen, während die Mutter auf Jagd ist, baut das Weibchen ein Nest aus Pflanzenmaterial, das gut isoliert ist. Wenn sich nach vier Wochen die Augen öffnen, bleiben die Jungen noch mindestens einen Monat im Wurfbau. Anton brauchte noch etwas länger, ehe er zum Fressen mit nach draußen kam bzw. kommen durfte, da Mutter Tarnara ihn an längeren Aufenthalten auf der Anlage hinderte. Mittlerweile zeigt er sich täglich. Man kann ihn beim heftigen Raufen mit seinem Vater Orest beobachten.

Unter natürlichen Bedingungen leben Fischotter eher einzelgängerisch, daher halten Zoos immer ein zweites Gehege bereit, falls Paarpartner oder Vater und Nachwuchs nicht miteinander auskommen.

Mindestens 1 Jahr wird Anton noch mit den Eltern zusammen bleiben. Dann wird er im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) an einen anderen Zoo in Europa vermittelt.

Auch unter natürlichen Bedingungen verlassen Jährlinge die Mutter und ziehen auf der Suche nach einem eigenen Revier umher. Dabei können sie mehrere Kilometer über Land zurücklegen. Mit 2-3 Jahren werden sie geschlechtsreif.

 

(Fotos: Werner Scheurer)

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