NRW Partner Zoo
Dr. Langer ist neue Tierärztin

Köln, 15. Dezember 2016. Gleich zwei Neuzugänge hat der Kölner Zoo heute vorgestellt. Dr. Sandra Langer ist die neue Zootierärztin. Zudem wurde Kälbchen „Annabelle“ präsentiert.
Dr. Sandra Langer leitet seit 1. November den veterinärmedizinischen Bereich im Kölner Zoo. Die 31-jährige arbeitete zuvor als Tierärztin für den Zoo Duisburg. Sie studierte Tiermedizin in Gießen und absolvierte verschiedene internationale Forschungsaufenthalte – unter anderem in Madagaskar. Mit Antritt der neuen Stelle wird für die gebürtige Kölnerin ein Traum wahr. „Schon als kleines Mädchen war ich immer hier. Jetzt als Tierärztin in meinen Heimatzoo zurückzukehren, ist natürlich wahnsinnig schön“, so Langer. „Der Kölner Zoo hat einen sehr spannenden Tierbestand und führt überaus ehrgeizige Zucht- und Artenschutzprogramme durch. Er genießt daher einen exzellenten Ruf. Das macht die Aufgabe für mich doppelt reizvoll“, ergänzt Langer. „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Sandra Langer eine ambitionierte junge Kollegin für uns gewonnen zu haben. In ihre noch junge Amtszeit hier bei uns fallen bereits erfolgreich verlaufene Giraffen-, Schweine- und Rindergeburten. Da hat sie sich bereits sehr gut bewährt“, betonten die Zooverstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg bei der Vorstellung der neuen Tierärztin auf dem Clemenshof.
Dort präsentierte der Kölner Zoo gleich den nächsten Neuzugang: Kälbchen „Annabelle“. Das Schwarzbunte Niederungsrind kam diese Woche Dienstag zur Welt. Mutter „Anne“ stammt aus Ostfriesland. Vater Kalle ist aus der Nähe von Köln. Schwarzbunte Niederungsrinder wurden jahrhundertelang von der Norddeutschen Tiefebene bis in die Mittelgebirge gehalten. Sie sind gutmütig, leicht kalbend und verwerten auch nährstoffarme Pflanzen optimal. Seit Ende des 2. Weltkriegs wurden die Rinder zunehmend von der mehr Milch gebenden Rasse „Holstein Friesian“
verdrängt. Das Schwarzbunte Niederungsrind ist deshalb heute in seinem Bestand bedroht. Der Kölner Zoo widmet sich seinem Erhalt.
Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – insbesondere solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion.

Fotos: Werner Scheurer

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