NRW Partner Zoo
Gemeinschaftsprojekt „Ganz Köln im Spatzenfieber“ im Zoo als offizielles Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ gewürdigt

Köln, 10. November 2016. Früher pfiff er die Neuigkeiten von allen Kölner Dächern und setzte sich bei Willi Ostermann an den Küchentisch. Heute ist er im Stadtbild rar geworden. Der Spatz – im Rheinland auch Mösch genannt – ist durch fehlende Lebensräume in seinem Bestand bedroht. Der Kölner Zoo engagiert sich für seinen Erhalt. Er ist Partner des heute im Beisein von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rahmen der „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichneten Gemeinschaftsprojekts „Ganz Köln im Spatzenfieber“.Das Projekt wurde vom Umweltamt der Stadt Köln ins Leben gerufen und mit Partnern aus Forschung und Naturschutz wie zum Beispiel dem NABU umgesetzt. Der Kölner Zoo setzt sich mit verschiedenen Aktionen für den Erhalt der kölschen Mösch ein. So konnten junge Zoobesucher an einem Fotoworkshop teilnehmen und versuchen, Spatzen vor die Linse zu bekommen. Zoopädagogen erklärten ihnen zahlreiche Hintergrundinfos zu den kugelrunden Vögeln. Im April präsentierte der Zoo in seinem Restaurant eine Spatzenausstellung, die für den Schutz der kleinen Flugkünstler sensibilisierte. Am Zoo-KlimaTag Ende April stellten Vertreter der Stadt an einem eigenen Stand konkrete Maßnahmen zum Spatzenschutz vor. Gewinner der KlimaTag-Ralley erhielten Samengutbällchen und einen Spatzenaufkleber.Neu im Zoo: Hochbeet und Nisthilfen für die SpatzenAußerdem wurden auf dem Zoogelände dauerhafte Veränderungen vorgenommen. Die Zoogärtnerei richtete am Elefantenpark ein spatzenfreundliches Hochbeet ein. Am Eingang zum Stall auf dem Clemenshof brachten die Tierpfleger Nisthilfen für Spatzen an. Zudem enthüllten die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg heute dort gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker einSchild. Es macht auf die Bedürfnisse der Spatzen wie auch deren Gefährdung aufmerksam. „Artenschutz ist eines unserer zentralen Anliegen. Das gilt nicht nur für exotische Tiere, sondern auch für die, die vor unserer eigenen Haustüre leben“, erklärt Christopher Landsberg. „Unser Engagement für den Spatz ist Teil der ,Let it grow‘-Kampagne des Europäischen Zooverbands. Zoos aus ganz Europa machen sich dabei stark für die lokale Artenvielfalt“, so Prof. Theo B. Pagel, der die Veranstaltung zur Auszeichnung des Projekts als „UN-Dekade Biologische Vielfalt“-Vorhaben mit seinem Grußwort eröffnete. Außerdem machte er Henriette Reker zur Patin der Spatzen im Kölner Zoo.

Fotos: Werner Scheurer

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In drei Minuten zeigt Ihnen unser Imagefilm die verschiedenen Facetten des Kölner Zoos. Viel Spaß beim Anschauen!

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