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Zehn neue Kubaflamingos im Zoo

Köln, 4. Mai 2016. Farbenfroh wie ein Muttertags-Blumenstrauß – und mindestens so schön wie die Wetteraussichten für die kommenden Tage: Töchter und Söhne, die wollen, dass ihre Mütter am kommenden Wochenende vor Freude Rosarot sehen, sind im Kölner Zoo bestens aufgehoben. Pünktlich vor dem Start der vielen Feiertage im Mai haben zehn neue Kubaflamingos die Teichanlagen im Herzen des Zoos unter ihre Fittiche genommen.


Sie stammen aus einer Haltung in Norddeutschland. Acht der Jungvögel sind weiblich, zwei männlich. Damit verbessert der Kölner Zoo das Geschlechterverhältnis seiner Flamingokolonie. Sie war zuvor stärker männlich geprägt. Die Gruppe umfasst zurzeit 101 der eleganten Tiere, die gern widerlegen, dass man auf einem Bein nicht stehen kann. Kubaflamingos kommen hauptsächlich in Mittelamerika vor. Sie ernähren sich von Zooplankton, das sie mit Hilfe ihres siebartigen Schnabels aus dem Wasser filtern. Im Freiland nehmen Flamingos rötliche Krebstierchen auf, deren Farbstoff ihr Gefieder rot einfärbt. Im Kölner Zoo geben die Pfleger dem Futter einen natürlichen Rotfarbstoff zu, damit die Vögel auch hier intensiv gefärbt sind.


Mit zunehmenden Temperaturen und Sonnenstunden beginnen die Flamingos, sich wieder für ihre Brutkolonie zu interessieren. In den kommenden Tagen ist also mit vermehrten Balzläufen, bei denen der Flamingotrupp seine Brutstimmung „synchronisiert“, zu rechnen. Die eindrucksvollen Tänze lassen sich gut von der Sonnenterrasse des 2014 neugestalteten Zoorestaurants beobachten – ein farbenfroher Hingucker, der garantiert nicht nur Mütter am Wochenende Rosarot sehen lässt.

Fotos: Werner Scheurer

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