UNSERE ELEFANTENFAMILIE


14 asiatische Elefanten leben im Kölner Elefantenpark. Ohne direkten Kontakt zu den Pflegern leben sie hier in ihrem natürlichen Familienverband, angeführt von einer Leitkuh. 2009 wurde das vierte Jungtier im Elefantenpark geboren. Im Folgenden stellen wir Ihnen unsere Dickhäuterfamilie vor.

 

 THI HA PHYU & MAHA KUMARI
 BINDU & SANG RAJA
 SHU THU ZAR & MARLAR
 AYE CHAN MAY & KHIN YADANAR MIN
 KREEBLAMDUAN & CHUMPOL
 LAONGDAW & MAEJARUAD
 TONG KOON & MING JUNG

THI HA PHYU & MAHA KUMARI

Thi Ha Phyu
Thi Ha Phyu, deren Name „Weiße Prinzessin“ bedeutet, nimmt in ihrer Gruppe den höchsten Rang ein. Thi Ha Phyus ganzer Stolz ist ihr jüngster Nachwuchs Maha Kumari.


Maha Kumari

Maha Kumari ist ein echtes kölsches Mädchen. Als Tochter von Thi Ha Phyu und Bindu erblickte sie am 9. Mai 2007 im Kölner Zoo das Licht der Welt. Ihr indischer Name heißt übersetzt „Große Prinzessin“. Maha Kumari ist sehr selbstständig und hält sich oft in der Nähe ihrer thailändischen Tanten auf.

 

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BINDU & SANG RAJA

Bindu

Nach einem Zwischenstopp in einem Zoo in England fand Bindu am Rhein seine neue Heimat. Bindu ist stolzer Vater von Maha Kumari und Khin Yadanar Min. Der 1969 in Sri Lanka geborene Bulle ist ausgewachsen und daher besonders gefährlich. Um ihn bei der Fußpflege sicher führen zu können, trägt er Ketten um die Vorderfüße.


Sang Raja

Pfleger zogen Sang Raja mit der Flasche auf. Für sein Alter ist der am 24. März 1999 im Zoo von Singapur geborene Bulle recht klein. Dennoch weiß er sich gut durchzusetzen – entsprechend seines Namens, der „Prächtiger König“ bedeutet. Seine Lieblingsbeschäftigung ist Baden. Bei einer Auseinandersetzung hat sich der Bulle die Stoßzähne abgebrochen. Das Elfenbein wächst nun langsam nach.

 

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SHU THU ZAR & MARLAR

Shu Thu Zar

Shu Thu Zar lebt seit September 2005 im Kölner Zoo. Sie ist der Blickfang im Elefantenpark – schließlich bedeutet ihr Name „Schönheitskönigin“. Ihr ausgesprochen attraktives Äußeres weiß Shu Thu Zar gut zu schützen. Als eher scheues Tier begibt sich der 1994 geboren „Teenager“ sehr gern in den Schutz der gleichaltrigen Aye Chan May. Shu Thu Zar ist am 3. Juni 1994 in einem Camp in Myanmar geboren. Mit 4,5 Jahren kam sie in den Zoo von Yangon, wo sie bis zu ihrem Umzug nach Köln lebte.

MARLAR

Entsprechend ihres Namens, der „Blüte“ bedeutet, versetzte Marlars Geburt am 30. März 2006 ganz Köln in frühlingshafte Freude und Aufregung. Ihre Mutter Kaingh Lwin Htoo musste ein halbes Jahr später, im Dezember 2006, aufgrund eines nicht therapierbaren Blasenvorfalls eingeschläfert werden. Seitdem kümmern sich ihre thailändischen „Tanten“ um die neugierige, lebhafte und sehr selbstständige Jungkuh. Ihr Vater Radza lebt im Zoo im niederländischen Emmen.

 

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AYE CHAN MAY & KHIN YADANAR MIN

Aye Chan May

Die am 13. August 1995 geborene Aye Chan May verbrachte die ersten Lebensjahre in einem Wildlife Park in Myanmar. Ihr Name heißt „Friedliches Mädchen“. Wie Shu Thu Zar lebt sie seit September 2005 am Rhein. Aye Chan May ist eine sehr kontaktfreudige Elefantendame. Sie verbringt viel Zeit mit Shu Thu Zar, geht aber auch gern ihren eigenen Weg.

Khin Yadanar Min

Khin Yadanar Min bedeutet "siegreiches Juwel". Der kleine Elefantenbulle wurde am 27. Juli 2009 geboren und vervollständigt das Kinderglück unserer Elefanten. Er ist ein sehr selbstständiges Elefantenkalb und wird sowohl von seiner Mutter Aye Chan May als auch von seinen Tanten gut umsorgt. Der Vater des kleinen Bullen ist Bindu.

 

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KREEBLAMDUAN & CHUMPOL

Kreeblamduan

Gemeinsam mit Chumpol, Laongdaw, Maejaruad und Tong Koon siedelte Kreeblamduan, thailändisch für „Blütenblatt“, am 16. September 2006 von Bangkok an den Rhein über. Die 1984 geborene Kreeblamduan ist die größte der thailändischen Kühe und sehr verträglich im Umgang mit ihren Mitbewohnern.

 

Chumpol

Chumpol zog es ebenso wie Kreeblamduan 2006 von Bangkok nach Köln. Der Name der 1983 in Thailand geborenen Kuh heißt zwar „Generalin“, doch ein Kommandotyp ist sie nicht. Sie ist friedliebend, ausgeglichen und sehr verträglich im Umgang mit den anderen Elefanten.

 

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LAONGDAW & MAEJARUAD

Laongdaw

Laongdaw  begann gemeinsam mit Kreeblamduan, Maejaruad und Tong Koon am 16. September 2006 am Rhein ein neues Leben. Sie ist im Kölner Elefantenpark schnell heimisch geworden. Die 1990 geborene Kuh macht ihrem Namen alle Ehre: „Sternenstrahl“ setzt sich rasch durch und ist sehr forsch gegenüber den anderen Tieren. Sie hat ein besonderes Faible für Jungbulle Ming Jung.

 

Maejaruad

Anders als Laongdaw ist Maejaruad, thailändisch für „Immerwährender Erfolg“, eher zurückhaltend. Sie steht meist etwas abseits der thailändischen Kühe und sucht sehr oft die Nähe von „Neffe“ Ming Jung. Maejaruad wurde 1989 in Thailand geboren.

 

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TONG KOON & MING JUNG

Tong Koon

Tong Koons Name bedeutet „goldener Reichtum“ – und in diesem Sinne hat sie auch den Kölner Zoo bereichert: mit ihrem Sohn Ming Jung. Mit der Geburt des Elefantenbabys am 16. April 2007 ist Tong Koon in der Rangfolge der thailändischen Kühe deutlich aufgestiegen. Sie kümmert sich vorbildlich um ihren Sohn.

 

Ming Jung

Ming Jung, Kölsch für „Mein Junge“, ist das Nesthäkchen und der Star in der thailändischen Kuhherde. Als wahrer Rheinländer lässt es der schlank gebaute Ming Jung eher geruhsam angehen. Er schläft viel und lässt sich genüsslich von seinen thailändischen „Tanten“ umsorgen. Ming Jung wurde am 16. April 2007 in Köln geboren.

 

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