Wellensittiche sind Nomaden. Ihre Wanderbewegungen richten sich nach Regenperioden, in deren Folge in den Trockengebieten ein üppiger Graswuchs beginnt. Die halbreifen Samen der Gräser bilden die Hauptnahrung. Ist das Nahrungsangebot gut, beginnen die Sittiche mit der Brut. Diese erfolgt bevorzugt in Höhlen von Eukalyptusbäumen. Sind diese nicht vorhanden, nehmen sie auch mit Erdhöhlen vorlieb. Die Jungen verlassen nach etwa fünf Wochen das Nest und sind dann innerhalb weniger Tage unabhängig von den Eltern. Natürliche Feinde der Wellensittiche sind Greifvögel und, während des Brutgeschäftes, Schlangen.

Wellensittiche waren schon im 19. Jh. beliebte Hausvögel. Der Bedarf wurde zunächst mit Massenimporten gedeckt, als dies 1894 verboten wurden, wurden in Europa Massenzuchten eingerichtet. Aus Mutationsformen wurden die heute beliebten Farbschläge gezüchtet.

(Melopsittacus undulatus | Budgerigar)

Systematik: Vögel, Papageien

Brutdauer: 18 Tage

Gelegegröße: 4-6 Eier

Körpergröße: 17-20 cm

Verbreitung: Australien

Lebensraum: Grasland, Buschland, lichte Wälder

Nahrung: Samen, grüne Pflanzenteile

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